Veganismus und Klimaschutz http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de Tierhaltung verursacht Klimawandel Tue, 02 Jun 2009 11:16:12 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Klimaschutz von unten http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/06/02/klimaschutz-von-unten/ http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/06/02/klimaschutz-von-unten/#comments Tue, 02 Jun 2009 11:16:12 +0000 Administrator Allgemein http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/06/02/klimaschutz-von-unten/ Klimaneutral, oder zumindest klimafreundlich ist heute eigentlich alles: Die Flugreise, der Sprit, die Bundeskanzlerin, die Kohlekraftwerke und die Bildzeitung.
Für Klimaschutz zu sein ist also ungefähr so aussagekräftig, wie für Freiheit zu sein. Das ist auch jede.
Menschen wachrütteln zu wollen, um ihnen klarzumachen wie schlimm der Klimawandel ist, wie es die meisten Umweltschützer machen ist also sinnlos. Vielmehr müssen die herrschenden Diskurse über den Klimawandel analysiert und angegriffen werden, nach denen der Neukauf eines Autos zum Beispiel ein klimaschonender Akt ist.
Und es müssen Utopien einer wirklich klimafreundlichen emanzipatorischen Alternative aufgezeigt werden und einem herrschaftsförmigem Öko-Kapitalismus entgegengestellt werden. Dadurch wird auch klar, dass der K. Nicht taugt für Klimaschutz. Denn im K. Muss immer soviel wie möglich produziert werden, und so billig wie möglich, sonst frisst einen die Konkurenz, die eben auf Umweltstandarts scheißt. Und Öko-Sparten wird es immer nur für die Reichen geben, die das Geld haben um sich ihr Gewissen frei zu kaufen.
Umwelt- und Klimazerstörung ist immer ein Akt von Herrschaft: Herrschaft über die Natur, Herrschaft über die betroffenen Menschen, Herrschaft über Nicht-menschliche Tiere.
Wenn die Betroffenen eines Flughafens- oder Autobahnneubaus selber entscheiden könnten, würde es diese meist nicht geben. Würden die Stimmen derjenigen miteinbezogen, die als erste unter dem Klimawandel leiden werden, wären schon längst effektive Maßnahmen dagegen unternommen worden. Würden Menschen ihre Herrschaft über Nicht-menschliche Tiere beenden, und somit auch die Tierhaltung, würde der größte Emmissionssektor wegfallen und gleichzeitig würden massenhaft Flächen frei, für Aufforstungen, welche der Atmosphäre wiederrum CO2 entziehen würden.
Gegen Klimawandel zu kämpfen heißt also immer auch gegen Herrschaftsverhältnisse zu kämpfen.

]]>
http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/06/02/klimaschutz-von-unten/feed/
Die größte Schweinemastanlage Europas soll in Mecklenburg Vorpommern gebaut werden http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/04/die-groesste-schweinemastanlage-europas-soll-in-mecklenburg-vorpommern-gebaut-werden/ http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/04/die-groesste-schweinemastanlage-europas-soll-in-mecklenburg-vorpommern-gebaut-werden/#comments Mon, 04 May 2009 10:50:58 +0000 Administrator Allgemein http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/04/die-groesste-schweinemastanlage-europas-soll-in-mecklenburg-vorpommern-gebaut-werden/ Was soll gebaut werden?

Eine enorme Schweinezuchtanlage mit 6 Hektar überdachter Fläche, in der pro Jahr 250 000 Ferkel von über 10 000 Muttersäuen „produziert“ werden. Das bedeutet zwischen 600 und 700 Geburten pro Tag – und 685 Tieren, die täglich zum Schlachthof gefahren werden. Riesige Pipelines sollen die Gülle abtransportieren. Ausserdem soll eine Biogasanlage in der nahen Umgebung entstehen.

Was bedeutet das…

… für die Tiere? Die Schweine werden auf Gitterstäben ohne Streu so eng eingezäunt, dass sie sich nicht umdrehen können. Ihnen werden nach der Geburt die Schwänze abgeschnitten, die Zähne abgeschliffen und die männlichen Schweine werden kastriert. Das alles geschieht ohne Betäubung. Die Belüftung ist dort so schlecht, dass viele schon frühzeitig aufgrund der grausamen Haltungsbedingungen sterben. Für die Tiere, die dort nicht einmal in ihrem Leben das Tageslicht zu Gesicht bekommen werden, bedeutet das ein kurzes, leidvolles Leben bis zu ihrer brutalen Schlachtung.
… für die Natur und die bäuerliche Landwirtschaft? Die angrenzenden Böden und Gewässer werden durch die Gülle verseucht, moderne Technik rationalisiert Arbeitsplätze der einheimischen BäuerInnen. In Südamerika lassen Großunternehmen BäuerInnen von ihren Feldern prügeln und ganze Regenwaldgebiete abbrennen, um dort Soja für Fabriken wie die in Alt Tellin geplante zu produzieren. Sojamonokulturen und Pestizide zerstören die intakte Natur vor Ort. In Südamerika wird gehungert, weil westliche Industrienationen nicht auf ihren Fleischkonsum verzichten wollen.
… für das Klima? Weil Regenwald abgebrannt wird und massive Treibhausgase durch Gülle, Dünger und Soja- sowie Viehtransporte entstehen, ist die industrielle Landwirtschaft für um die 30% der Klimabelastung verantwortlich. Tierhaltung ist damit ein noch größerer Klimakiller als die gesamte Personenverkehrsindustrie (samt Flugverkehr!). Biologische Landwirtschaft dagegen bindet CO2 im Boden, reduziert bei regionalen Kreisläufen die Klimaproblematik.
… für die AnwohnerInnen? Lärm (36 LKW pro Tag), extremer Gestank, einen Rückgang des dortigen Tourismus und Lebensqualität. Die Grundstücke in der Umgebung verlieren bis zu 70 % an Wert. Während in Südamerika die Menschen von ihren Feldern vertrieben werden, entsteht hier eine Landflucht, weil keine mehr neben einer stinkigen Schweineindustrie leben will.

Wer steckt dahinter?

Adrian Straathof ist wegen seiner Massetierhaltungsanlagen von der niederländischen Regierung bereits mehrfach für Verstöße gegen „Tierschutzauflagen“ ermahnt und nun auch verurteilt worden. Er betreibt in Deutschland schon an 7 Stellen Schweinemastanlagen und plant nun zwei neue Anlagen in Mecklenburg Vorpommern.
Noch bewirtschaftet das Gelände die Daberkower Landhof AG, die auf der Fläche derzeit Raps anbaut. Bis jetzt gehört Straathof nur der Einfahrtsbereich von einigen Hundert Quadratmetern, auf denen die Ruinen einer alten DDR Massentierhaltungsanlage stehen. Zwar wird vom Umweltministerium noch geprüft werden, ob die Anlage genehmigungsfähig ist, jedoch ist ein Familienmitglied des Grundstückseigentümers der Fläche Gemeinderatsmitglied und setzt sich für den Verkauf ein.

Und wie sieht der Widerstand aus?

Neben einer Bürgerinitiative die mehr oder weniger aktiv gegen diese Anlage ist bildet sich gerade weiterer Widerstand von jüngeren Menschen. Ein Widerstandshaus wird eingerichtet nur wenige hundert Meter entfernt vom Bauplatz. Ein Infobüro soll hier entstehen, mit einer Ausstellung gegen Tierhaltung, und ein Anlaufort für Menschen die aktiv werden wollen gegen die Anlage.

Mehr Infos unter schweinerei.blogsport.de

]]>
http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/04/die-groesste-schweinemastanlage-europas-soll-in-mecklenburg-vorpommern-gebaut-werden/feed/
Aktionen in Verden zu Tierprodukten Klimawandel und Flucht http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/02/3/ http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/02/3/#comments Sat, 02 May 2009 17:50:01 +0000 Administrator Allgemein http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/02/3/ Heute fand in Verden ein Aktionstag zum Themenkomplex: Tierprodukte Klimawandel und Flucht statt.
Wir suchten uns einen Netto als Aktionsfläche aus, dortgab es versteckte Theater, beklebe-Aktionen von tierischen Produkte, ein Transparent wurde gehängt, Flyer wurden verteilt, und mit veganen Aufstrichen die mit Brot verteilt wurden, sollte gezeigt werden dass es keinen Verzicht bedeutet keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Für etwa eine Stunde bestimmte dieses Thema die Diskussionen im gesamten Netto.
Diese Aktionen fanden statt um darüber aufzuklären, dass der Verzehr von tierischen Produkten zu größeren Teilen verantwortlich ist für den Klimawandel wie der gesamte weltweite Verkehr. Und das der Klimawandel verantwortlich sein wird für Milliarden von Menschen die auf der Flucht sein werden, weil sie ihre Lebensgrundlagen verlieren
(auf Grund von Wüstenbildung, oder Wasserknappheit) und an den Grenzen zum reichen Norden verhungern werden.
Auf tierische Produkte wurden massenhaft Aufkleber geklebt mit Aufschriften wie: „Mein Futter wächst in Brasilien. Früher war da mal Urwald“, „Mein Futter wächst in Paraguay. Früher lebten da Menschen“ oder „1kg Rindfleisch verursacht 25 x mehr CO2 als 1 kg Weizen“.
Vor dem Supermarkt wurden „Einkaufszettel“ verteilt für die Zutaten von veganen Aufstrichen, die ebenfalls vor der Tür angeboten wurden, und die sehr gut ankahmen. Am Milchregal und an der Kasse fanden versteckte Theater statt, die darin endeten das über die Schlangen hinweg über den Verzehr von Tierprodukten debattiert wurde.
Und ein Transparent wurde vom Dach entrollt mit der Aufschrift: „Tierprodukte – Klimawandel – Flucht“
Außerdem wurden Flyer verteilt auf denen über die Hintergründe der Problematik aufmerksam gemacht wurde.

Hitergründe:
Die Landwirtschaft in D. produziert so viele Treibhausgase wie der Straßenverkehr. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf die Rindfleisch- und Milchproduktion. Ein Kg Rindfleisch verursacht Treibhausgase in einer Menge, die einer Menge, die einer Autostrecke von Verden nach Hamburg entspricht. Der Treibhausgasausstoß von 1 Kg Getreide hingegen entspricht der Autostrecke vom Netto bis zum Bahnhof.

Treibhausgase verändern nicht nur die Atmosphäre, sondern gefährden auch grundlegende menschliche Bedürfnisse. Schon heute befinden sich 20 Millionen Menschen auf der Flucht, weil ihre Lebensgrundlagen durch die Folgen des Klimawandels zerstört wurden. Betroffen sind vor allem Menschen im globalen süden, die kaum zum Klimawandel beitragen.

]]>
http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/02/3/feed/
Veganismus und Klimaschutz http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/01/veganismus-und-klimaschutz/ http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/01/veganismus-und-klimaschutz/#comments Fri, 01 May 2009 17:57:11 +0000 Administrator Allgemein http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/01/veganismus-und-klimaschutz/ Die Tierhaltung ist zu größeren Teilen verantwortlich für den Klimawandel als der gesamte weltweite Verkehr, inklusive Flugverkehr. Wer Tierprodukte konsumiert könnte auch 5000 km im Jahr Auto fahren bei gleichem CO2 Ausstoß. Es wäre ein leichtes durch einen veganen Lebensstiel Klimaschutz zu verbinden mit mehr Lebensqualität (Gesundheit,…). Doch anscheinend ist das Schnitzel da wichtiger.
Das Thema wird allerdings von vielen Gruppen gerade entdeckt und wird sicherlich innerhalb der nächsten Jahren seinen Weg in den Mainstream umweltbewusster Menschen finden.
Das ist zu begrüßen, allerdings sollten dabei antispeziesistischen (Antispeziesimus ist die Kritik der und Wertung verschiedener Spezien) Inhalte nicht zu kurz kommen. Um beides zu verbinden ist dieser Blog eingerichtet worden.

]]>
http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/05/01/veganismus-und-klimaschutz/feed/
Dein erster Eintrag http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/04/30/erster-eintrag/ http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/04/30/erster-eintrag/#comments Thu, 30 Apr 2009 17:03:38 +0000 Administrator Allgemein http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/04/30/erster-eintrag/ Hallo und herzlich willkommen auf blogsport.de. Dies ist Dein erster Eintrag in Deinem neuen Weblog. Bearbeite ihn oder lösche ihn einfach! Und natürlich viel Spaß beim Bloggen!

]]>
http://veganismusundklimaschutz.blogsport.de/2009/04/30/erster-eintrag/feed/