Klimaschutz von unten

Klimaneutral, oder zumindest klimafreundlich ist heute eigentlich alles: Die Flugreise, der Sprit, die Bundeskanzlerin, die Kohlekraftwerke und die Bildzeitung.
Für Klimaschutz zu sein ist also ungefähr so aussagekräftig, wie für Freiheit zu sein. Das ist auch jede.
Menschen wachrütteln zu wollen, um ihnen klarzumachen wie schlimm der Klimawandel ist, wie es die meisten Umweltschützer machen ist also sinnlos. Vielmehr müssen die herrschenden Diskurse über den Klimawandel analysiert und angegriffen werden, nach denen der Neukauf eines Autos zum Beispiel ein klimaschonender Akt ist.
Und es müssen Utopien einer wirklich klimafreundlichen emanzipatorischen Alternative aufgezeigt werden und einem herrschaftsförmigem Öko-Kapitalismus entgegengestellt werden. Dadurch wird auch klar, dass der K. Nicht taugt für Klimaschutz. Denn im K. Muss immer soviel wie möglich produziert werden, und so billig wie möglich, sonst frisst einen die Konkurenz, die eben auf Umweltstandarts scheißt. Und Öko-Sparten wird es immer nur für die Reichen geben, die das Geld haben um sich ihr Gewissen frei zu kaufen.
Umwelt- und Klimazerstörung ist immer ein Akt von Herrschaft: Herrschaft über die Natur, Herrschaft über die betroffenen Menschen, Herrschaft über Nicht-menschliche Tiere.
Wenn die Betroffenen eines Flughafens- oder Autobahnneubaus selber entscheiden könnten, würde es diese meist nicht geben. Würden die Stimmen derjenigen miteinbezogen, die als erste unter dem Klimawandel leiden werden, wären schon längst effektive Maßnahmen dagegen unternommen worden. Würden Menschen ihre Herrschaft über Nicht-menschliche Tiere beenden, und somit auch die Tierhaltung, würde der größte Emmissionssektor wegfallen und gleichzeitig würden massenhaft Flächen frei, für Aufforstungen, welche der Atmosphäre wiederrum CO2 entziehen würden.
Gegen Klimawandel zu kämpfen heißt also immer auch gegen Herrschaftsverhältnisse zu kämpfen.

Die größte Schweinemastanlage Europas soll in Mecklenburg Vorpommern gebaut werden

Was soll gebaut werden?

Eine enorme Schweinezuchtanlage mit 6 Hektar überdachter Fläche, in der pro Jahr 250 000 Ferkel von über 10 000 Muttersäuen „produziert“ werden. Das bedeutet zwischen 600 und 700 Geburten pro Tag – und 685 Tieren, die täglich zum Schlachthof gefahren werden. Riesige Pipelines sollen die Gülle abtransportieren. Ausserdem soll eine Biogasanlage in der nahen Umgebung entstehen. (mehr…)

Aktionen in Verden zu Tierprodukten Klimawandel und Flucht

Heute fand in Verden ein Aktionstag zum Themenkomplex: Tierprodukte Klimawandel und Flucht statt.
Wir suchten uns einen Netto als Aktionsfläche aus, dortgab es versteckte Theater, beklebe-Aktionen von tierischen Produkte, ein Transparent wurde gehängt, Flyer wurden verteilt, und mit veganen Aufstrichen die mit Brot verteilt wurden, sollte gezeigt werden dass es keinen Verzicht bedeutet keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Für etwa eine Stunde bestimmte dieses Thema die Diskussionen im gesamten Netto.
Diese Aktionen fanden statt um darüber aufzuklären, dass der Verzehr von tierischen Produkten zu größeren Teilen verantwortlich ist für den Klimawandel wie der gesamte weltweite Verkehr. Und das der Klimawandel verantwortlich sein wird für Milliarden von Menschen die auf der Flucht sein werden, weil sie ihre Lebensgrundlagen verlieren
(auf Grund von Wüstenbildung, oder Wasserknappheit) und an den Grenzen zum reichen Norden verhungern werden. (mehr…)

Veganismus und Klimaschutz

Die Tierhaltung ist zu größeren Teilen verantwortlich für den Klimawandel als der gesamte weltweite Verkehr, inklusive Flugverkehr. Wer Tierprodukte konsumiert könnte auch 5000 km im Jahr Auto fahren bei gleichem CO2 Ausstoß. Es wäre ein leichtes durch einen veganen Lebensstiel Klimaschutz zu verbinden mit mehr Lebensqualität (Gesundheit,…). Doch anscheinend ist das Schnitzel da wichtiger.
Das Thema wird allerdings von vielen Gruppen gerade entdeckt und wird sicherlich innerhalb der nächsten Jahren seinen Weg in den Mainstream umweltbewusster Menschen finden.
Das ist zu begrüßen, allerdings sollten dabei antispeziesistischen (Antispeziesimus ist die Kritik der und Wertung verschiedener Spezien) Inhalte nicht zu kurz kommen. Um beides zu verbinden ist dieser Blog eingerichtet worden.

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